Stellenangebote

Sind Sie auf der Suche nach einer interessanten, neuen Herausforderung? Derzeit können wir Ihnen folgende Stellenangebote anbieten:

examinierte Pflegefachkräfte (m/w)
Pflegehilfskräfte (m/w)
Reinigungskraft (m/w)
Servicemitarbeiter (m/w)
Wohnbereichsleitung (m/w)
stellv.Wohnbereichsleitung (m/w)

Unsere Stellenangebote –>


Wallraff, RTL und die ahnungslose Pia O. – Jetzt kommt der Staatsanwalt


Die Pflege der Marseille-Kliniken AG

Die von RTL ungenannte und unterdrückte Tatsache: Mitarbeiter und Bewohner des Pflegehauses Kreuzberg stellen Strafanzeigen gegen RTL-Reporterin

Hamburg/Berlin, 11.06.2014 – Nennen wir ihn einfach einmal “Herr K.”. Der Mann im besten Alter sitzt zuhause. Es ist schon spät am Abend. Herr K. setzt sich auf sein Sofa und schaltet seinen Lieblingssender RTL ein. “Team Wallraff” steht auf dem Programm, heftig beworben im Vorabendprogramm. “Bin mal gespannt”, brummt der Mann, legt die Beine hoch, die Fernbedienung in der Hand.

mehr …


Bewohner und Mitarbeiter stellen Strafanzeige gegen Pia Osterhaus

Hamburg/Berlin, 26.05.2014 – Bewohner, Betreuer und Mitarbeiter des Pflegehauses Kreuzberg in Berlin haben gegen die RTL-Reporterin Pia Osterhaus Strafanzeige wegen unerlaubter Film- und Tonaufnahmen erstattet. Frau Osterhaus vom Team “Wallraff” hatte sich unter dem Vornamen “Diana” als Praktikantin beworben. In den vier Tagen ihrer Tätigkeit filmte sie Bewohner und Mitarbeiter heimlich und zeichnete deren Gespräche auf. Betreuer der Bewohner reagierten entsetzt, als sie sahen, wie die von ihnen betreuten Senioren halbnackt einem Millionenpublikum vorgeführt wurden.

mehr …


Wallraff-Reporterin kneift vor Pfleger/innen – Ein leerer Platz sagt mehr als tausend Worte

Kreuzberg, 16.05.2014 – Bis zur letzten Minute hatten die rund 25 Mitarbeiter des Pflegehauses Kreuzberg in Berlin noch gehofft, dass die Wallraff-Reporterin Pia Osterhaus sich doch noch traut. Doch dem war nicht so. Spätestens um 13 Uhr am Donnerstag, dem 15. Mai, war klar, dass die Dame, die sich als “Praktikantin Diana”” eingeschlichen hatte, nicht einmal ansatzweise den Mut hat, vor die verärgerten und traurigen Mitarbeiter zu treten, um ihnen zu erklären, warum ihr Bericht so einseitig war. Angeblich sei die Einladung für sie “zu kurzfristig” gewesen, teilte sie mit. Einer anderen Person gegenüber sagte sie hingegen, dass sie “die Handwerker im Haus” habe und deshalb nicht kommen könne. Na was denn nun, Frau Osterhaus?

mehr …


Nach Wallraff-Enthüllung: Jetzt reden die Pfleger

Mitarbeiter aus Pflegehaus Kreuzberg fühlen sich hintergangen

berliner_kurier_20140516
Berliner Kurier

Kreuzberg, 16.05.2014 – Team Wallraff suchte nach Problemen im deutschen Pflege-System. Und fand menschenunwürdige Zustände. In den Heimen, in die sich Reporterin Pia Osterhaus als Praktikantin einschleuste (KURIER berichtete). Das Urteil über das Pflegehaus Kreuzberg: Mängel bei der Hygiene und Zeitdruck bei den Pflegekräften. Die melden sich jetzt zuWort.

Lesen Sie hier mehr


Sehr geehrte Frau Osterhaus,

nach Ihrer “Team Wallraff”-Reportage als “Praktikantin” in unserem Pflegehaus “Kreuzberg” würden wir uns freuen, Sie bald wieder an Ihrer alten Wirkungsstätte begrüßen zu dürfen. Wir alle, vor allem aber das Pflegepersonal und das Management des Pflegehauses, aber auch die Bewohner und deren Betreuer, haben mit großem Interesse Ihre Reportage gesehen. Dabei bekamen nicht wenige von uns den Eindruck, als hätten Sie ein schiefes, teilweise sogar komplett falsches Bild von unserer Einrichtung gezeichnet. Unsere Pflegerinnen und Pfleger, die Ihnen in Ihrer “Tätigkeit” in unserem Hause sehr viel Vertrauen entgegengebracht hatten, waren darüber sehr erschüttert und äußerten nach der Sendung das dringende Bedürfnis, sich mit Ihnen über das Gesendete zu unterhalten. Einige Mitarbeiter und Bewohner fühlen sich durch Ihre nicht legitimierten Film- und Tonaufnahmen in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt und prüfen in diesen Tagen, ob sie nicht Strafanzeige gegen Sie stellen.

mehr …


Neue Küche zaubert gute Laune

reno_kreuzberg_01

Speisen im Pflegehaus Kreuzberg

Kommentar der Einrichtungsleitung Frau Herrenkind: “Als größte Neuerung in unserer Einrichtung – sowohl vom Aufwand als auch vom Effekt – sehen wir die Herrichtung und Wiederinbetriebnahme unserer Produktionsküche.

Die Qualität der Speisen, wie wir sie jetzt anbieten können, ist eine deutliche Verbesserung gegenüber der Belieferung durch den Caterer in den letzten Jahren.

mehr …


Die Marseille-Kliniken AG nimmt wie folgt Stellung zur Sendung „Team Wallraff“ vom 5. Mai 2014 auf RTL

Hamburg/Berlin, 6. Mai 1014 – Eine als Praktikantin getarnte Journalistin des “Team Wallraff” von RTL hatte sich im Pflegehaus Kreuzberg eingeschlichen, um dort angebliche Verfehlungen aufzudecken. Dass in einem komplexen Gebilde wie in einem Pflegeheim nicht immer alles rund läuft und perfekt ist, ist sicherlich für jeden nachvollziehbar. Gerade beim Pflegehaus Kreuzberg handelt es sich um ein Pflegeheim mit herausragenden Besonderheiten, die in der Berichterstattung von „Team Wallraff“ leider nicht berücksichtigt wurden. Die Aufnahmen für die TV-Sendung stammen aus Dezember 2013. Inzwischen wurden nahezu alle der gezeigten Mängel längst beseitigt. Und das noch weit VOR der Ausstrahlung der Sendung.

Leider wurde auch nicht genannt, dass das Pflegeheim Kreuzberg nur zu 62 Prozent belegt ist. Wir haben allerdings Kosten, die einem zu 100 Prozent belegten Pflegeheim entsprechen. Seit der Gründung des Pflegeheims im Jahr 2006 macht das Heim bis heute jährlich zwischen 300.000 Euro und 600.000 Euro Verlust. Trotzdem hält die MKAG an diesem Standort fest, weil sie sich ihrer sozialen und kulturellen Verantwortung gegenüber den Bewohnern und Angehörigen verpflichtet fühlt. Die MKAG begrüßt deshalb die angedachten Maßnahmen einer Gesundheitsreform, leidet aber wie die meisten anderen Trägergesellschaften darunter, dass von den Versprechungen in denen vergangenen Legislaturperioden nichts eingehalten worden ist.

Im Einzelnen nehmen wir zu den Vorwürfen wie folgt Stellung:

  • Das Pflegehaus Kreuzberg wurde 2006/2007 von uns komplett umgebaut und modernisiert. Dass sich die Toiletten auf dem Gang befinden, ist konzeptionell beabsichtigt und gewünscht, da im Pflegehaus Kreuzberg viele debile und an Demenz erkrankte Menschen leben, denen beim Toilettengang aus Sicherheitsgründen durch unser Pflegepersonal geholfen werden muss. Dies ist ein anerkannter Standard in der Pflege von Demenzkranken und hat nichts mit baulichen Mängeln zu tun.
  • Das Pflegehaus Kreuzberg wird zu 78 Prozent von Menschen bewohnt, die von der Sozialhilfe getragen werden. Darunter befinden sich viele ehemalige Obdachlose und schwere Alkoholiker, die nur schwer einen Platz in einem anderen Heim bekommen hätten. Wir haben uns dieser gesellschaftlichen Verantwortung gestellt. Allen Bewohnern wird ein Recht auf Privatsphäre in ihren Räumen garantiert, das bedeutet, sie leben dort in ihren eigenen Zimmern und haben damit auch das Recht, sich ihren Lebensraum nach ihrem Gusto zu gestalten. Auch die ehemaligen Obdachlosen, denen wir ein gewisses Recht auf Verwahrlosung zugestehen müssen, solange dies ihn selbst oder die anderen Heimbewohner in irgendeiner Weise in deren Heimleben und Gesundheit beeinträchtigt. Das Pflegepersonal ist, wie im Beitrag ausführlich geschildert, jederzeit aufopferungsvoll bereit darauf positiv einzuwirken und bewertet die Selbstbestimmung der Bewohnerinnen und Bewohner deutlich höher. Im Beitrag wurde nicht genannt, dass es sich bei dem gezeigten Innenaufnahmen um das Zimmer eines ehemaligen Obdachlosen und Schwerstalkoholikers handelt.
  • Tatsächlich kam es zu Undichtigkeiten im Dach des Pflegehauses Kreuzberg. Das eindringende Wasser führte in einigen Fensterbereichen zu Aufweichungen im umliegenden Mauerwerk und Verfärbungen am Verputz. Diese wurden durch Reparaturarbeiten jedoch schon vor einiger Zeit beseitigt.
  • Die Behauptung, man habe „Insider“ bei den zuständigen Aufsichtsbehörden, die Kontrollbesuche vorankündigen, ist schlichtweg falsch. Im gezeigten Fall handelte es sich um eine sogenannte „anlassbezogene Prüfung“. Dies bedeutet, dass seitens der Heimleitung Unterlagen vorbereitet werden, um sie der Prüfbehörde vollständig vorlegen zu können. Das ist gängige Praxis.
  • Zum Vorwurf, dass es zu einem Ausbruch des Norovirus im Pflegehaus Kreuzberg kam, der nicht gemeldet wurde: es gab keinen Ausbruch von Noroviren. Das Gesundheitsamt wurde pflichtgemäß am 17.12.2013 unter Benennung der erkrankten Bewohner darüber informiert, dass bei elf Heimbewohnern Durchfälle und Erbrechen festgestellt wurden. Hausärzte der betroffenen Bewohner hatten den anfänglichen Verdacht eines Novovirus nicht bestätigt. Das Pflegehaus Kreuzberg hat in dieser Situation auch noch die ärztlichen Kontrollen intensiviert um ganz sicher zu gehen.
  • Zum Vorwurf, es gäbe nicht genügend Waschlappen für die Pflege der Bewohner, möchten wir festhalten, dass wenige Tage vor den Aufnahmen durch das „Team Wallraff“ tatsächlich ein Mangel an Waschlappen festgestellt wurde. Diese wurden auch sofort nachbestellt.
  • Im Übrigen fand am 17.1. 2014 eine eingehende Kontrolle des Gesundheitsamtes Berlin statt. Es erfolgte ein Mängel- und auflagenfreier Bericht.

Im Übrigen befindet sich das Pflegehaus Kreuzberg trotz der schwierigen personellen Situation im Bereich der Pflege und dem Mangel an gut ausgebildeten Pflegefach- und Leitungskräften auf einem guten Weg zu einer in Kreuzberg gut integrierten sozialen Einrichtung. Im Übrigen erfreut sich das Pflegehaus in den letzten Wochen eines stetigen Zuspruches neuer Bewohner.


“Jeder ist hier willkommen”

Berlin – Stolz in die Höhe ragende Bäume, die Sonne hoch am Himmel. Der Bau aus den siebziger Jahren erscheint wie eine sichere Burg. Das ärztlich geführte Pflegehaus Kreuzberg ist ihrer aller Zuhause: N. Yoleri, 88 Jahre, geboren in der Türkei. Jetzt lebt er mit Blick auf seine Staffelei in Zimmer 321. Und auch Hartmut Widzinski, gebürtiger Berliner der, nachdem ihn eine neurologische Krankheit überfallen hatte, an den Rollstuhl gefesselt ist. Er wählte die Einrichtung in der Methfesselstraße für eine Kurzzeitpflege.

“Jeder ist hier willkommen”, titelt das interkulturelle Magazin “mondial”. Ein Besuch in der Mini-Metropole inmitten von Berlin.

Jeder ist hier willkommen (pdf, 498 KB)


Kräuter-Lust im Pflegehaus Kreuzberg

Berlin, 9. August 2012 – Saftige Erde klebt unter ihren Fingernägeln. Sie zupft ihr Kopftuch zurecht und schiebt den Rosmarinzweig ein Stückchen tiefer in den Mund. Dann liegen ihre Hände gefaltet im Schoß. Die Lippen mit dem Rosmarinzweig verschieben sich zu einem Lächeln. Direkt vor der alten, dementen Dame, auf dem mit Erdklümpchen bedeckten Holztisch draußen im Garten, stehen eingetopfte Kräuter. Auf metallenen Töpfen zeigt eine schwungvolle Schrift: “Kräuter-Lust”. Es ist das Thema dieser Stunde, am frühen Nachmittag im Sinnesgarten hinter dem Pflegehaus Kreuzberg. Von der Methfesselstraße wehen die Straßengeräusche herüber. Hier, auf der Anlage der Pflegeeinrichtung, schweifen die Gedanken der Senioren zurück in die Kindheit, als sie wild wachsenden Rosmarin sammelten. “Die Pflanzen sind wichtig für die Biografie-Arbeit”, sagt Ergotherapeutin Annegret Ulbricht mit Blick auf die Vergangenheit der Bewohner, an die das Pflegeteam anknüpft. “Unsere Bewohner sollen fühlen, riechen, schmecken. Mit dieser basalen Stimulation wollen wir ihre Sinne anregen.”

mehr …